Kurt Richter, Der Schach Praktiker: Ein Wegweiser für Lernende

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Kurt Richter, Der Schach Praktiker: Ein Wegweiser für Lernende
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7. überarbeitete Auflage   Überarbeitet von Ralf Binnewitz


Der Schachpraktiker ermöglicht einen Blick in die Technik und Praxis des schachlichen Alltags.  Jeder unnötige, bloß theoretische (im wirklichen Spiel kaum vorkommende) Ballast wurde tunlichst vermieden.


Aus der Praxis ergibt sich die Theorie; wer im Schach nach diesem Motto verfährt, ist gut beraten.
Wer dagegen glaubt, die Praxis müsse genau nach der Theorie verlaufen, wird ziemlich Enttäuschungen erleben.

Unser Buch, so Kurt Richter in seinem Vorwort,  hat die Erfahrungen des Schachpraktikers eingefangen und gibt sie an die weniger erfahrenen Schachfreunde weiter;
Beileibe nicht, um sie zu Theoretikern zu machen, sondern zu praktisch denkenden Spielern.

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Beschreibung

Details

Über Kurt Richter (Textquelle Wikipedia in Überarbeitung EuroChess)

Kurt Richter (* 24. November 1900 in Berlin; † 29. Dezember 1969 ebenda) war ein deutscher Schachmeister.

Mit zehn Jahren erlernte Richter das Schachspiel von seinem Großvater.  Anfang des Ersten Weltkrieges fiel sein Vater.  daher musste Richter die Schule verlassen.

Er trat eine Lehre als Versicherungskaufmann an. Allerdings wurde er – bedingt durch die Not im Krieg – krank; die Krankheit begleitete ihn sein ganzes weiteres Leben.

Zunächst wurde Richter Mitglied im Schachklub „Springer“, danach schloss er sich dem „Berliner Schachverein 1876“ an.

1922 wurde er erstmals Stadtmeister von Berlin. Im Jahre 1928 gewann er ein internationales Turnier in Wiesbaden und 1934 in Niendorf wurde er Zweiter hinter Ståhlberg.

Als er 1929 seinen Arbeitsplatz verlor, widmete er sich ganz dem Schach. Er verdiente seinen Lebensunterhalt fortan mit Beiträgen in Schachzeitschriften und dem Schreiben von Büchern.

Kurt Richter übernahm die Leitung der Zeitschrift Deutsche Schachblätter und hatte diese bis 1952 inne, als die Schachblätter ihr Erscheinen einstellten.

Nachdem er 1942 zur Wehrmacht eingezogen worden war, übernahm Alfred Brinckmann die Vertretung als (Chef-) Schriftleiter. Nach der Einstellung der Deutschen Schachblätter arbeitete Richter bei der Deutschen Schachzeitung mit.

In der Zeitschrift Schach leitete Richter lange Zeit sehr erfolgreich die von Berthold Koch gegründete Rubrik Schach lehrt Schach – Hohe Schule der Kombination, welche heute noch besteht.

In den Jahren 1930 und 1931 nahm er an den Schacholympiaden in Hamburg und Prag teil. Dabei erreichte die deutsche Mannschaft 1930 den dritten Platz, und Richter erzielte 1931 an Brett 4 mit 70 % der möglichen Punkte das prozentual drittbeste Ergebnis. 

1931 belegte er in Swinemünde Platz 3 bei der deutschen Einzelmeisterschaft, die Efim Bogoljubow gewann

1935 wurde er in Aachen Meister von Deutschland, vor Carl Ahues, Wilhelm Ernst und Paul Michel.   Richter war 1936 Spitzenspieler der deutschen Mannschaft bei der inoffiziellen Schacholympiade in München.

1937 in Bad Oeynhausen wurde er Zweiter bei der deutschen Schacheinzelmeisterschaft, die Georg Kieninger gewann.

1940 ebenfalls in Bad Oeynhausen belegte er hinter Kieninger zusammen mit Karl Gilg den dritten Platz.

1941 in Bad Oeynhausen wurde er Dritter hinter Paul Felix Schmidt und Klaus Junge.

Wegen seines kompromisslosen Angriffsstils nannte man ihn auch den Scharfrichter von Berlin.

1950 wurde er Internationaler Meister. Nebenbei schuf Richter auch einige Schachkompositionen. Später war er einer der bekanntesten Schachjournalisten und verfasste zahlreiche Bücher, meist über Schachtaktik. Mit seinem unterhaltsamen Stil gehörte er zu den besten Schachkommentatoren.

Nach ihm ist ein Angriffssystem gegen die Sizilianische Verteidigung mitbenannt, das durch die Zugfolge 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 d6 6.Lg5 (Richter-Rauser-Variante) e6 7.Sxc6 (heutzutage wird stattdessen meist Dd2 gespielt) bxc6 8.e5 eingeleitet wird.

Seine beste historische Elo-Zahl betrug 2652. Diese erreichte er im Oktober 1942. In den Jahren 1943 und 1944 lag er zeitweilig auf Platz 15 der Weltrangliste.

Richter blieb Junggeselle. Er lebte bis zu deren Tod bei seiner Mutter in Berlin-Karlshorst. Nur ungern und selten reiste er ins Ausland, für Politik interessierte er sich nicht.  Sein Grab befindet sich auf dem Evangelischen Friedhof in Berlin-Karlshorst

Publikationslise Kurt Richter  - LiteraturLink

Auswahl seiner Publikationen 

Kurt Richter: Schach-Olympia München 1936 (I. & II.Teil - Bücherei d. Großdt. Schachbundes Band 6 & 7) Reprint, Olms Verlag, Zürich 1997

Kurt Richter: Kombinationen, 2. Auflage. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1940 (Erstauflage 1936)

Kurt Richter: Die ersten Schritte. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1940

Kurt Richter: Der Weg zum Matt. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1941

Kurt Richter: Das Matt – Eine Plauderei über den Mattangriff im Schach (Sonderdruck für das Oberkommando der Wehrmacht Abteilung Inland) Berlin, 1942

Kurt Richter, Jerzy Konikowski: Mein erstes Schachbuch. 12. Auflage. Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 2003, ISBN 978-3-88805-245-3 (Erstauflage 1946)

Kurt Richter: Der Schachpraktiker. (1946) Kurt Richter: Kurzgeschichten um Schachfiguren. 4. überarbeitete Auflage. Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 2010 ISBN 978-3-88805-495-2 (Erstauflage 1947)

Kurt Richter: Die moderne Schachpartie – Theorie und Praxis der Eröffnungen. Horizont Verlag, Berlin 1948 (Der Vorläufer des „kleinen Bilguer“)

Kurt Richter: Schachmatt. (1950) Kurt Richter: Hohe Schule der Schachtaktik. (1952)

Kurt Richter, Rudolf Teschner: Schacheröffnungen – Der Kleine Bilguer. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1953

Kurt Richter: Schach-Delikatessen. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1961

Kurt Richter, Hilmar Staudte: Richtig und falsch – Praktische Endspielkunde. 2. Auflage, Walter de Gruyter & Co., Berlin/New York 1978

Kurt Richter: Einfälle und Reinfälle. Joachim Beyer Verlag, Hollfeld 2010, ISBN 978-3-88805-496-9

Kurt Richter, Godehard Murkisch: Kurzgeschichten um Schachfiguren, Joachim Beyer Verlag  

Kurt Richter, Rudolf Teschner: Dr. Max Euwe – Eine Auswahl seiner besten Partien. 2. Auflage, Walter de Gruyter & Co., Berlin/New York 1986

Kurt Richter: 666 Kurzpartien Werner Golz und Paul Keres: Schönheit der Kombination. Sportverlag Berlin, 1972 (Buch über Kurt Richters Schachecke in der Zeitschrift Schach)

Kurt Richter, Kurt Brinckmann: Meilensteine des Schach, Beyer Verlag   

Kurt Richter, Rudolf Teschner: Schachmatt, Beyer Verlag

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand NEW | NEU | NOUVEAU | NIEUW | NUEVO | NY | НОВЫЙ | NOWOŚĆ
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 112 Seiten, hardcover
EAN 9783940417282
ISBN 978-3-940417-28-2
Maße (Länge x Breite) 21,5 x 15 cm
Gewicht in g 324
Sprache Deutsch
Autor/en Kurt Richter
Herausgegeben 7. überarbeitete Auflage 2012
Verlag Joachim Beyer Verlag, Hollfeld
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