Henry Grob, Grob's ANGRIFF 1.g2-g4 (Ausgabe Grob)

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Henry Grob, Grob's ANGRIFF 1.g2-g4 (Ausgabe Grob)
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Was bedeutet der Zug: 1.g2-g4?


Einen unmotivierten Vorstoß ins Leere? Oder eine spielerische Extravaganz? Keineswegs! Der Zweck dieses Zuges wird erst in Verbindung mit dem geplanten Angriffssystem ersichtlich. Plötzlich erweist sich der kühne Bauernvorstoß als wichtiger Faktor im Gesamtaufbau. Und nicht nur das: Dieser Eröffnungszug zwingt direkt den Gegner, sich einen anpassenden Verteidigungsplan zurechtzulegen, ansonsten wenig Aussicht auf ein ausreichendes Gegenspiel besteht.


23.03.2015 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung


Ursprünglicher Verlagspreis: 9.60 CHF


 Wertsteigerungsentwicklung 


22.03.2015      29,80 €


23.03.2015    39,50 € 

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Beschreibung

Details

Zudem zählt das Überraschungsmoment, mit welchem der theoriekundige Angreifer operiert. So ist es beispielweise kein Zufall, dass meine Gewinnquote in den gespielten Fernpartien nahezu 90 Prozent beträgt.

In über zwei Jahrzehnten habe ich in unzähligen Analysen die Tiefgründigkeit dieser eigenartigen Eröffnung zu erforschen versucht. Eine wegleitende Literatur existierte nicht. Als 1942 meine erste Publikation erschien, blieben noch viele theoretische Fragen ungeklärt, und verschiedene Auffassungen mussten seither revidiert werden. Selbstverständlich bestehen heute noch Probleme, die ihrer Lösung harren, doch ist nun mit dieser Publikation eine Grundlage geschaffen. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Eröffnugstheorie und Partien aus der Praxis. Tabellen erleichtern das Aufsuchen der Gruppen und Varianten wie der dazu gehörenden Partien.

Es ist für den lernbegierigen Schachspieler wertvoll, wenn er einen theoretischen Hinweis in einer gespielten Partie weiter verfolgen kann und so die Auswirkungen kennenlernt. Natürlich wird der Ausgang eines Kampfes nicht allein von der Eröffnung bestimmt, denn sowohl das Mittel- wie das Endspiel haben oft ihren wechselvollen Einfluss auf das weitere Geschehen. Die hier ausgewählten Partien zeichnen sich durch eine erfrischende Lebendigkeit und Streitlust aus, welche das Nachspielen zum Genuss werden lassen. Treffend sagt das Sprichwort:

„In der Hand des phantasievollen Kämpfers ist der Angriff g4 eine gefährliche und wendige Waffe!“

Warum wird diese Eröffnung in Turnieren nicht versucht?

Jeder Turnierspieler – ob Amateur oder Meister – erstrebt den bestmöglichen Erfolg. Das bedingt, dass er mit den Eröffnungen vertraut ist. Soll er sich nun auf gewagte, ihm unbekannte Experimente einlassen, die Zeit und Nerven kosten?

Aber was mach derselbe Spieler, wenn ihm sein Gegner diese Eröffnung vorsetzt?

Dann steht er hilflos vor Rätseln.

Hier liegt der Vorsprung, den der gewappnete Angreifer seinem unwissenden Gegner voraus hat!

Nachsatz:

Zum Schluss sei mir noch eine Klarstellung erlaubt: Es besteht ein fundamentaler Unterschied darin, ob der Autor eines Theoriewerkes als Unterlagen die „Partien und Analysen“ anderer Spieler benützt oder ob diese vornehmlich aus „eigener Praxis“ stammen, wie dies bei vorliegendem Werk der Fall ist. Es handelt sich hier somit um eine eigene Forschungsarbeit, die zu Recht den Namen des Verfassers trägt. Analoge Beispiele existieren in jedem Gebiet der Wissenschaft.

Zürich, September 1963 , HENRY GROB

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand NEU, ungelesen nur noch 1 Exemplar
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 93 Seiten, kartoniert. Umschlag laminiert
EAN Nein
ISBN Nein
Maße (Länge x Breite) 21 x 15 cm
Gewicht in g 0,4kg
Sprache Deutsch
Autor/en Henry Grob
Herausgegeben 1981
Verlag Paul Grob Schach- und Kunstverlag 1981
Lieferzeit 2-3 Tage
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