André Cheron, Lehr- und Handbuch der Endspiele Erster Band Turmendspiele

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André Cheron, Lehr- und Handbuch der Endspiele Erster Band Turmendspiele
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Band I   Turm-Endspiele 632 Diagramme


Die hier vorliegende zweite Auflage wurde von André Chéron im August 1960 überarbeitet und fertiggestellt.   


Über den Wert des Endspiel-Studiums " Um sich im Schach zu vervollkommen, muß man vor allen Dingen Endspiele studieren."  Capablanca


 


07.06.2016  Aufnahme in Katalog Wertsteigerung

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Beschreibung

Details

André Chéron schreibt in seinem Vorwort zum ersten Band - Text gekürzt -

Schon 1921 schrieb Weltmeister Capablanca in seinem "Chess Fundamentals" auf Seite 108:

"Wäre ich im Endspiel schwach gewesen, würde die Partie wahrscheinlich remis geworden sein, und meine vorhergehenden Anstrengungen wären alle vergeblich gewesen. Betrüblicherweise ist dies bei der großen Masse der Schachspielr sehr oft der Fall, sie sind im Endspiel schwach. Selbst erstklassige Meister bilden hier zuweilen keine Ausnahme. Nebenbei möchte ich auf die Tatsache hinweisen, daß die Weltmeister der letzten 60 Jahre: Morphy, Steinitz, Dr. Emanuel Lasker, außerordentlich startk im Endspiel waren. So lange sie ihren Titel behaupteten, war ihnen in dieser Partiephase keiner überlegen.

Niemand wird in Abrede stellen, daß das Gleich für Capablanca gilt, und daß das Hauptgeheimnis seiner Stärke in der Korrektheit von Urteil und Führung im Endspiel lag.

Kurze Zeit vor seinem Tode (1942) in Vorträgen über den amerikanischen Rundfunk kam er zum letzten Male auf diesen Rat zurück, und ies ist wie sein schachliches Testament:

"Mein Freund widmete dem Studium der Eröffnungen viel Zeit und Energie. Sehr oft fragte er mich nach meiner Meinung über diese oder jene Variante, und zu seiner großen Überraschung erwiderte ich fast immer: "Ich kenne sie nicht." Worauf er ausreif: "Aber, kurz gesagt, wie helfen Sie sich heraus, wenn man eine solche Variante mit Ihnen spielt?", und ich antwortete ihm: "90% der Buchvarianten taugen nicht viel, denn sie sind irrig, oder sie gehen von einer Grundlage aus, die ich für falsch halte. Lassen Sie doch die Eröffnungen in ruhe und widmen Sie diese ganze Zeit den Endspielen. Sie werden sehen, da´Sie auf die Dauer mehr Nutzen davon haben."

Als das geschah war Capablanca erst 20 Jahre alt. Sein älterer Freund hielt diesen Rat für eine der liebenswerten Paradoxe der Jugend, befolgte ihn nicht und machte auch nie Fortschritte.

Capablanca dagegen ...

Was also nützt dem Spieler, der sich nur für Partieschach interessiert, und dessen einziges Ziel es ist, in Turnieren zu gewinnen, das Studium von Endspielen ?

Es hat zwei Vorteile: einen direkten und einen indirekten.

Betrachten wir zuerst den direkten Nutzen:

Es ist eine Binsenwahrheit, daß - wenn man zu Beginn der Partie oder im Mittelspiel einen Bauern gewinnt und man es nicht versteht, den Mehrbauern im Endspiel zur Dame zu führen - man Gefahr läuft, den Bauerngewinn nicht auswerten zu können.

Der Zweck der Endspieltheorie ist es ja gerade, den Spieler erst einaml zu lehren, wie er leicht, schnell und sicher erkennen kann, ob eine Endspielstellung gewonnen oder remis ist, und ihm dann zu zeigen, wie er dieses Ergebnis durch genaue Enspielführung erzwingen kann. .........................

Wikipedia über André Chéron:

André Chéron (* 25. September 1895 in Colombes; † 12. September 1980 in Leysin) war ein französischer Schachmeister und -autor.  Er gilt als einer der bedeutendsten Endspieltheoretiker

Er lebte in der Schweiz und war in den Jahren 1926, 1927 und 1929 Meister von Frankreich.  Auch auf internationalen Turnieren war er 1927 in London und 1928 in Den Haag erfolgreich. In der FIDE-Amateurweltmeisterschaft 1928 wurde er 9. von 16 Teilnehmern.

Er war schwer lungenkrank und lebte 20 Jahre lang in einem Sanatorium.  In dieser Zeit verfasste er sein einzigartiges vierbändiges Werk Nouveau Traité complet d’échecs. La fin de partie („Lehrbuch und Handbuch der Endspiele“), das in mehreren Ausgaben seit 1923 in Frankreich erschien.

Die deutsche Ausgabe enthält 2.336 Endspiele, systematisch geordnet und gründlich, genau und vollständig untersucht.   Sie behandelt alle in der Praxis vorkommenden Endspiele und enthält auch mehr als 100 von Chéron komponierte Studien.  Das Buch galt lange Zeit als das Standardwerk über Endspiele schlechthin und wird in Schachkreisen einfach der Chéron genannt.

 

André  Chéron ( 1895 - 1980 )

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand Neuwertig, excellent guter Zustand. Das Buch hat teilgenommen am GuinessWeltrekordversuch 2008 in Dresden und trägt den Original Button. Noch Originalverschweißt
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 352 Seiten, kartoniert
EAN 9783880860810
ISBN 978-3-88086-081-0
Maße (Länge x Breite) Nein
Gewicht in g 495 Gramm
Sprache Deutsch
Autor/en Andre Cheron
Herausgegeben Zweite Auflage August 1960
Verlag "DAS SCHACHARCHIV", 2050 Hamburg 80
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