Emil Gelenczei, 200 neue Eröffnungsfallen (Ullstein-Ausgabe)

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Emil Gelenczei, 200 neue Eröffnungsfallen (Ullstein-Ausgabe)
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Die moderne >>Falle<< im Schach basiert zwar auf bekannten Prinzipien, ist aber von höherem Niveau und fußt auf einer gründlichen Vorbereitung. Gelenczei wendet sich an Leser, die das Überraschende und Ungewöhnliche am Schachspiel lieben und die geistvolle Lösung genießen. Manche Eröffnungsfallen sind regelrechte Kombinationen und werden das Repertoire eines jeden Schachspielers bereichern.


Beschreibung

Details

Vorwort

An dieser Stelle möchte ich widerholen, was ich bereits in meinem Buch „200 Eröffnungsfallen“ gesagt habe. Wenngleich ich bei den einzelnen Fallen die Erkenntnisse der Theorie vermerke, ist mein Hauptanliegen das Unterhaltsame. Der Band wendet sich an alle, die das Schachspiel lieben, die das Überraschende und Ungewöhnliche mögen, die die geistvollen Lösungen genießen. Aufbau und Systematik richten sich nach den gleichen Gesichtspunkten wie in den „200 Eröffnungsfallen“, aber jede einzelne Falle ist neu, und ich habe hier hauptsächlich den, „Ertrag“ der letzten zwanzig Jahre verarbeitet. Das erste Buch enthält besonders die „klassischen“ Fallen, die jeder Anfänger kennen sollte. Die Fallen, die bei den modernen Turnieren vorkommen, basieren zwar ebenfalls auf alten Prinzipien, sind aber von höherem Niveau; sie sind nicht so durchsichtig und meistens kein einfaches Hereinlegen, sondern fußen auf einer gründlich durchdachten Vorbereitung.

Primitiv ist eine Falle, wenn wir den Gegner durch einen scheinbar möglichen Materialgewinn oder positionellen Vorteil zu einem Zug verleiten, der im Endergebnis ein Fehler ist. Im Gegensatz zur Kombinationen übt der provozierende Zug keine zwingende Kraft aus; wir können ihn demnach ignorieren. Im weiteren Sinne gehören hierher sämtliche Gambitpartien; auch in ihnen bietet der eine Spieler einen Materialvorteil an, um Raum oder Zeit zu gewinnen, und das angebotene Gambit läßt sich meistens ablehnen. Es wäre eine Unterlassungssünde, das Gambitspiel zu vernachlässigen, wurde es doch selbst von den größten Meistern mit Vorliebe angewendet. Wir wollen nur einige – wenigstens von denen, die auch in diesem Buch vorkommen – erwähnen: Steinitz, Aljechin, Euwe, Botwinnik, Fischer, Keres, Geller und Barcza; diese Weltmeister und Großmeister bedienten sich wiederholt dieser Waffe. Sowohl der Aufbau als auch die Umgehung der modernen Fallen erfordert oftmals beträchtliches Können und Scharfsicht. Deshalbt ist es wichtig, die Fallentypen und die Stellungen, in denen Fallen drohen, zu kennen; dann vermag man der Gefahr auszuweichen oder die Unaufmerksamkeit des Gegners auszunutzen.

Es ist nicht leicht, einen Trennstrich zwischen der Kombination und der Falle zu ziehen – aber das ist auch nicht wichtig. Ich stehe, dass einige Partien eher unter dem Titel ,“Kombinationen“ stehen müssten, doch wegen ihres hohen Wertes wurden sie zu Recht in dieses Buch aufgenommen. Ich betone nochmals: Dieser Band ist kein Lehrbuch, er möchte unterhalten. Dennoch bin ich mir sicher, dass er vielen Lesern nützlich sein wird. Und darüber freue ich mich sehr, denn das Buch wendet sich an das große Lager der Schachfreunde, mit denen ich mich verbunden fühle.

Der Verfasser

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand gut
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 221 Seiten, Taschenbuch
EAN 9783548348513
ISBN 978-3-548-34851-3
Maße (Länge x Breite) 18,5 x 12 cm
Gewicht in g 125g ca.
Sprache Nein
Autor/en Emil Gelenczei
Herausgegeben Nein
Verlag ULLSTEIN SACHBUCH
Lieferzeit 2-3 Tage
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