Wolfgang Daniel, Zum taktischen Sehvermögen

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Wolfgang Daniel, Zum taktischen Sehvermögen
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Der dramatische und bis ins persönlich beleidigende gehende Taktikstreit zwischen Tarrasch und Nimzowitsch ist das spannende Thema dieses Buches. Ein Wettstreit der bis zum heutigen Tage Kopf-an-Kopf ausgetragen wird.


Die Tarrasch-Verteidigung ist genauso bekannt wie der Nimzoinder mit seinen Nimzo-Indischen Geheimnissen und beide, Tarrasch ebenso wie Nimzowitsch haben eine ellenlange Literatur-Liste, die ebenso bis zum heutigen Tagen mit immer weiteren Neuerscheinungen fortgeführt wird.  Zugegeben, die Nimzowitschliste ist  scheinbar länger, aber Tarrasch  holt stark auf und punktet gleich doppelt mit der rennomierten Reihe Grandmaster Repertoire von Quality Chess:


Jacob Aagaard / Nikolaos Ntirlis, Grandmaster Repertoire The Tarrasch Defence - Softcoverausgabe


Jacob Aagaard / Nikolaos Ntirlis, Grandmaster Repertoire The Tarrasch Defence - Hardcoveredition


Ein Anliegen dieses Werkes ist die Weiterentwicklung der Anschauungen zur Schachtaktik von Tarrasch und Nimzowitsch.


Dr. Siegbert Tarrasch (1862-1934) und Aron Nimzowitsch (1886-1935) waren beide hervorragende Schachdenker, Schachlehrer und Schachmeister.


Im Leben haben es sich diese beiden außergewöhnlichen Menschen untereinander nicht leicht gemacht. Das erste Aufeinandertreffen am Schachbrett gab es 1910 in Hamburg. Jenes Jahr kann durchaus als Beginn „einer wunderbaren Feindschaft“ bezeichnet werden.


Nimzowitsch gewann, die schwarzen Steine führend.  Im „Berliner Lokalanzeiger“ von 1912 glossierte Tarrasch die kurz zuvor in San Sebastian gespielte Partie Rubinstein-Nimzowitsch.


Dort kritisierte er die Eröffnungszüge von Nimzowitsch als „hässlich“.  Nimzowitsch empörte sich, wenig später, über die Ausdrucksweise in einem „offenen Brief“ in der Zeitschrift „Deutsches Wochenschach“ (1912).


In der „Wiener Schachzeitung“ 1913 erschien ein Aufsatz Nimzowitsch unter der Überschrift: „Entspricht Dr. Tarraschs `Die moderne Schachpartie´ wirklich modernen Auffassungen ?“ Auch hier ging es nicht nur um Schachtaktik.


Der tschechische Schachgroßmeister, Pachman, beurteilte später diesen Streit: „Sowohl Tarrasch als auch Nimzowitsch verfielen bei ihrer Auffassung des Zentrums in entgegengesetzte Extreme. Tarrasch überschätzte die Bedeutung der Zentrumsbesetzung durch Bauern, wogegen Nimzowitsch die Bedeutung des „kleinen Zentrums“ nicht gebührend würdigte.“

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Beschreibung

Details

In seinem 80-seitigen Buch geht  Wolfgang Daniel auf taktischen Probleme ein mit Bezug auf  Tarrasch und Nimzowitsch.

Das besondere dieser Neuerscheinung ist jedoch, dass trotz aller Wissenschaftlichkeit auch praktische Tipps für die Arbeit im Training und mit Jugendlichen vermittelt wird.

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand NEU
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 80 Seiten, kartoniert
EAN 9783939040101
ISBN 978-3-939040-10-1
Maße (Länge x Breite) Nein
Gewicht in g 143 g
Sprache Deutsch
Autor/en Wolfgang Daniel
Herausgegeben 2004
Verlag Schneidewind
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