ANTISCHACH Weltmeisterschaftskampf 1978 in Baguio City

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ANTISCHACH Weltmeisterschaftskampf 1978 in Baguio City
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ANTISCHACH - das von Weltklassespieler Viktor Kortschnoi ihm Eigenverlag 1980 herausgegebene Buch ist als NEU-Exemplar weitgehend vergriffen. Anbietungspreise für neuwertige oder NEU-Exemplare bereits dreistellig. Daher erfolgte am 21.06.2013 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung


Und so schildert dies Buch in eindringlichen Einzelheiten den schliesslichen Weltmeisterschaftskampf zwischen der „größten Nation unserer Erde“ und dem „einzelnen Menschen Viktor Kortschnoi“, der sich vom 18. Juli bis zum 16. Oktober 1978 erstreckte und mit dem knappen Erfolg des Titelverteidigers endetet (6:5 Siege, die 21 Remispartien zählten nicht). Nach der Lektüre dieser spannenden 156 Seiten erhält der Leser ein klares Bild darüber, was in Baguio City wirklich geschehen ist…


21.06.2013 Aufnahme in Kategorie Wertsteigerungen


Ursprünglicher Preis:  DM 19,80


  Entwicklung Anbietungspreise Neuexemplare  


21.06.2013       90,00 €   


23.06.2013     200,00 €


26.02.2015     300,00 €


31.08.2015     350,00 €

Beschreibung

Details

Als im Jahre 1986 der böhmische Meister Wilhelm Steinitz seinen polnischen Rivalen Johannes Hermann Zuckertort in New York, St. Lous und New Orleans mit 12,5:7,5 besiegte, wurde er erster „offizieller“ Weltmeister. Dr. Emanuel Lasker ( Deutschland ) gewann dann gegen den 60jährigen Steinitz im Winter 1896/97 in Moskau mit 12,5 : 4,5 und blieb Weltmeister bis zum Jahre 1921. Er wurde in Havana von Jose Raoul Capablanca mit 9:5 entthront. Der große Kubaner wurde dann seinerseits von Dr. Alexander Aljechin ( Frankreich / Russland ) in Buenos Aires 1927 mit 18,5:15,5 ( 6:3 Gewinnpartien) niedergerungen. IN verschiedenen Städten Hollands wurde 1935 der Wettkampf Aljechin gegen Dr. Max Euwe ausgetragen, den zur allgemeinen Überraschung der Holländer mit 15,5:9,5) und behielt ihn bis zu seinem Tode im Jahre 1946.

1948 siegte Dr. Michael Botwinnik im ersten von der FIDE organisierten Turnier um die Weltmeisterschaft in Den Haag und Moskau ( Botwinnik 14; Smyslow 11; Keres 10,5; Reshevsky 10,5; Euwe 4) und wurde damit erster sowjetischer Weltmeister.

Die Hegemonie der UdSSR dauerte ununterbrochen bis zum Jahre 1972, wobei es verschiedenen sowjetischen Großmeistern gelang, Weltmeister Botwinnik zu schlagen und sich für kurze Zeit im Weltmeistertitel zu sonnen. So 1957 Wassili Smyslow (12,5:9,5), 1960 Michael Tal (12,5:8,5) und schliesslich 1963 Tigran Petrosjan (12,5:9,5). Die FIDE schaffte das Recht des Weltmeisters auf einen Rückwettkampf 1962 ab, und so wurde schließlich Boris Spasski im Jahre 1969 Weltmeister mit einem 12,5:10,5 –Sieg über Petrosjan.

Doch im Jahre 1972 brach für das sowjetische Schach eine Welt zusammen. Der Nordamerikaner Robert James Fischer besiegte in Reykjavik Boris Spasski mit 12,5:8,5 und entführte den Titel in die freie Welt. Anatoli Karpow, drei Jahre später Herausforderer des Amerikaners, wurde von der FIDE zum Weltmeister erklärt, weil sich Fischer weigerte, unter den neuen, für die sowjetische Seite günstigen Bedingungen zu spielen.

1978 stand Viktor Kortschnoi, der 1976 nach dem IBM-Turnier in Amsterdam nicht mehr in die Sowjetunion zurückgekehrt war, als Herausforderer von Anatoli Karpow fest. Nichts Schlimmeres hätte dem sowjetischen Schach passieren können. Ein Renegat Schachweltmeister? Unmöglich!

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand Sehr guter Zustand, ungelesen. Wurde von EuroChess versiegelt
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 156 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag.
EAN Nein
ISBN Nein
Maße (Länge x Breite) 22,5 15,5 cm
Gewicht in g 348 g
Sprache Deutsch
Autor/en Viktor Kortschnoi
Herausgegeben 1980
Verlag Viktor Kortschnoi, Wohlen/Schweiz
Lieferzeit 2-3 Tage
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