Wolfgang Daniel, Alexander Aljechin Biografie des 4. Schachweltmeisters

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Wolfgang Daniel, Alexander Aljechin Biografie des 4. Schachweltmeisters
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Alexander Aljechin (1892–1946), der 4. Schachweltmeister, hat ein Leben voller Höhen und Tiefen durchlebt. Geboren als wohlhabender russischer Aristokrat, verlor er durch die Oktoberrevolution Hab und Gut und suchte – von brennendem Ehrgeiz getrieben – sein Heil auf den 64 Feldern des Schachbretts, wo er schon früh eine außergewöhnliche Begabung zeigte. Seine Genialität entlud sich in zahllosen brillanten Partien und glanzvollen Kombinationen.


Bis heute zählt er zu den überragenden Angriffsspielern der Schachgeschichte. Aber auch durch seine Kommentierungskunst hat er nachhaltige Zeichen gesetzt, seine Partiesammlungen und Turnierbücher bieten eine zu seiner Zeit erstaunliche Fülle an Analysen, die selbst heutige Leser noch zu faszinieren vermögen.



Seinem schachlichen Genie standen leider menschliche Schwächen gegenüber: Aljechin galt als egozentrisch und jähzornig, er entwickelte eine verhängnisvolle Neigung zu Alkohol und Nikotin und - dies kommt hinzu, er kollaborierte mit den Nazis.



Von der Schachwelt geächtet, starb er krank, verarmt und einsam in einem portugiesischen Seebad. Der Autor skizziert in diesem Buch die Vita dieser widersprüchlichen und schillernden Persönlichkeit, deren schachliche Leistungen die Zeiten zweifellos überdauern werden.

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Beschreibung

Details

Eine Biografie des 4. Schachweltmeisters

Auszüge aus dem ersten Kapitel

Soziale Herkunft, intellektuelle Voraussetzungen, schachliche Bedingungen

Sein Vater, Alexander Iwanowitsch Aljechin (1856-1917) war Berater des Zaren und Mitglied der Duma.  Die Mutter Anisia Iwanowna Aljechina (1861-1915) war Tochter eines Moskauer Großfabrikanten und erbte ein Vermögen.  Aljechin wuchs in Reichtum und Luxus auf und erhielt eine exzellete Ausbildung.  Hochintelligent erlernte er schon in den ersten Schuljahren Deutsch und Französisch. Später beherrschte er 10 Sprachen.

In den Adelsfamilien wurde traditionell Schach gespielt. So brachte ihm seine Mutter mit 7 die Gangart der Schachfiguren bei. Sein vier Jahre älterer Bruder, später ein erfolgreicher  Fernschachspieler, unterstützte ihn. Alexander Aljechin ar kein Wunderkind, wie etwa Bobby Fischer oder in unserer Zeit Magnus Carlsen. Er hat in jungen Jahren hart  an sich gearbeitet mit restloser Hingabe, ja Besessenheit. Was ihn trieb, war auch das Glücksgefühl des Erfolges.

Die weiteren Kapitel:

Durchbruch zum Schachmeister

Der 1. Weltkrieg

Die Oktoberrevoolution in Russland

Auszug zu diesem Kapitel: Aljechin war wegen Spionage zum Tode verurteilt.  Die Legende erzählt, dass Trotzki Aljechin in der Todeszelle besuchte, um mit ihm eine Partie Schach zu spielen. Trotzki selbst war es, der Aljechin danach frei ließ und ihm einen gültigen Pass ausstellte.  Warscheinlich aber war es so, dass ein einflussreicher Militärrichter den großartigen Schachmeister erkannte und seine Freilassung veranlasste...

Weg der Vervollkommnung

Offizielle Herausforderung des Weltmeisters Capablanca

Das WM-Match gegen Capablanca

Titelverteidigung 1929 gegen Bogoljubow 

Auf dem Gipfel 1930-1934

Der Verlust der Schachkrone 1935

Aljechins Vorbereitung für den Rückkampf

Wieder Weltmeister

Verhandlungen mit Bowinnik

2. Weltkrieg und Aufenthalt in Deutschland

Die vorletzte Lebensstation: Spanien

Das letzte Jahr

Epilog

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand Neu
Produktart Schachbuch Hardcover
Seitenzahl 128
EAN 9783940417343
ISBN 978-3-940417-34-3
Maße (Länge x Breite) Nein
Gewicht in g 346 g
Sprache Deutsch
Autor/en Wolfgang Daniel
Herausgegeben 2012
Verlag Joachim Beyer Verlag
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