Alexander Herbstman, Das Geheimnis des Schwarzen Königs

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Alexander Herbstman, Das Geheimnis des Schwarzen Königs
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Viele schöne aufeinander aufbauende schachaffine Erzählungen und Kurzgeschichten.


Anläßlich der Schacholympiade 1956 in Moskau versammelten sich zehn Schachspieler, die - wie seinerzeit Boccaccios Erzähler im Dekameron - eine Kramnz von Erzählungen zum Besten gaben. 


Im vorliegenden Band handelt es sich  um Schachgeschichten besonderer Art.  Es geht dem Autor um Schachprobleme überwiegend scherzhafter Natur in ein belletristisches Gewand einer amüsanten Unterhaltung zu kleiden.  


Mit den Schachgeschichten selbst gelingt es dem Autor, ein recht buntes und vielfältiges Bild vom Schachspiel im Leben der aus den verschiedensten Zeiten und Ländern abrollen zu lassen. 


Dem Leser begegnen historische Gestalten wie Iwan der Schreckliche, Potemkin,  Lenski, Tristand und Isolde, Münchhausen und andere. Auch das Thema Schach und Liebe ist auf ergötzliche Weise behandelt.


12.06.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung

Beschreibung

Details

Alexander Iossifowitsch Herbstman (russisch Александр Иосифович Гербстман; * 10. April 1900 in Rostow am Don; † 22. Mai 1982 in Stockholm) war ein russischer Schachkomponist.

Herbstman verbrachte seine Jugend im schweizerischen Weggis.  Dort erlernte er auch das Schachspiel.

Nach seiner Übersiedelung nach Moskau studierte er am Höheren Institut für Literatur und Kunst.  Während seines Studiums begann er, sich mit Schachkomposition zu beschäftigen.   Als er 1924 zur Redaktion von Schachmaty ging, wurde er von Nikolai Grekow mit Wassili Platow bekanntgemacht, der ihn in der Schachkomposition unterrichtete.  Im selben Jahr lernte Herbstman Nikolai Grigorjew kennen, mit dem ihn bis zu dessen Erkrankung 1938 eine enge Freundschaft verband.

Bei einer Studienfahrt nach Leningrad 1934 machte Herbstman Bekanntschaft mit Alexei Troizki und Leonid Kubbel. Er arbeitete mit Troizki an seinem Studienbuch. Zu Kriegsbeginn 1941 versuchte Herbstman, Troizki zum Verlassen Leningrads zu bewegen, doch Troizki blieb und verhungerte während der Leningrader Blockade.

Ebenso schlug Herbstmans Bemühen fehl, Leonid Kubbel in den letzten Zug aus Leningrad zu setzen, da Kubbel nicht seinen Bruder Jewgeni alleine zurücklassen wollte.  Die Gebrüder Jewgeni und Leonid Kubbel starben ebenfalls während der Leningrader Blockade; Arwid Kubbel hingegen starb in einem sibirischen Gulag und wurde erst in derTauwetter-Periode rehabilitiert.

Die vier Freundschaften halfen Herbstman bei seiner schachkompositorischen Entwicklung, sodass er 1959 als einer der ersten sechs Menschen und mit André Chéron der ersten zwei Studienkomponisten den Titel einesInternationalen Meisters für Schachkomposition erhielt. 

1979 emigrierte Herbstman mit Ehefrau und Tochter nach Schweden.

Herbstman verfasste ungefähr 350 Schachstudien, von denen 150 mit Preisen ausgezeichnet wurden.  Er verfasste zehn Bücher in russischer Sprache, von denen vier ins Niederländische und zwei ins Deutsche übersetzt wurden.

Herbstman war der letzte bekannte Schachkomponist, der persönlich die Gebrüder Wassili und Michail Platow, Nikolai Grigorjew, Alexei Troizki und die Gebrüder Leonid, Arwid und Jewgeni Kubbel kannte.

Quelle: Wikipedia bearbeitet EuroChess

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand Buch in gutem antiquarischen Zustand, Schutzumschlag stark beschädigt
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 254 Seiten, hardcover mit Schutzumschlag
EAN Nein
ISBN Nein
Maße (Länge x Breite) Nein
Gewicht in g 261 g
Sprache Deutsch
Autor/en Alexander Herbstman
Herausgegeben 1960
Verlag DDR Sportverlag
Lieferzeit 2-3 Tage
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