Rainer A. Müller, Der Arzt im Schachspiel Jakob von Cessolis

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Rainer A. Müller, Der Arzt im Schachspiel Jakob von Cessolis
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Rarität


Dieses von der Bayer AG in Zusammenarbeit mit dem  Münchner Verlag Karl Thiemi  viersprachig herausgegebene Werk ist gleichermaßen für Medizin- wie SchachHistoriker hochinteressant.  Wer war dieser  faszinierende Dominikanermönch aus dem Italienischen Cessole des 14. Jahrhunderts ?


Die Antwort und einen Aufschluß über sein Leben und  Wirken wird viersprachig gegeben


Der Titeltext steht viersprachig auf dem Cover; 


Der Arzt im Schachspiel bei Jakob von Cessolis


The Physician in the Game of Chess in the Work of Jacobus de Cessolis


Le Médecin dans le Jeu d`Echecs chez Jacques dé Cessoles


El Médico en el Juego de Ajedrez en la Obra de Jacobo de Cessolis



Großformat  25.5 x 22.3 cm, hochwertiges Papier, zahlreiche Abbildungen, davon einige in 4c


Aus dem Vorwort des Autoren (Text gekürzt, Kursivstellung, Blaufärbung und Fettdruckhervorhebung durch EuroChess):


Es ist wahr, das (Schach-)Spiel ist ein "Probierstein des Gehirns", läßt Goethe Adelheid von Walldorf im zweiten Akt des "Götz von Berlichingen" sagen .... 


Bevorzugtes Sujet für Dichtung ganz besonderer Art wurde das Schachspiel bereits im hohen Mittelalter. Autoren wie Johannes von Wales, Jean de Vignay, Martin Reyna, Wiliam Caxton, Heinrich von Beringen, vor allem aber Jakob von Cessolis schufen eine bis dahin unbekannte literarische Gattung , die sogenannte Schachzabelliteratur, die sich nicht mehr in simplen Regelkommentaren und Erläuterungen von Spielsituationen erschöpfte, sondern das Schachspiel als Metapher für soziale und politische Gegebenheiten in die Dichtung einführte. 


Indem die Verfasser von dergleichen Traktaten die Offiziersfiguren (nobiles) mit Vertretern höherer Stände identifizierten (König, Königin, Richter, Ritter, hohe Beamte), die Bauern (populares) aber mit einfachen Handwerkern, Kaufleuten, auch Ärzten, Wirten oder kleinen Beamten, also mit Mitgliedern der unteren sozialen Schichten verglichen, schufen sie sich ein Instrumemntarium, das ihnen erlaubte, nach dem Grundsatz "exempla docent" Standes- und Gesellschaftskritik zu betreiben, ohne doch den Rahmen dessen verlassen zu müssen, was zu damaliger Zeit als legitime Form intelektueller Auseinandersetzung galt. 


Aus der Beschäftigung mit mitelalterlichen Sozialmetaphern allgemein - als deren eine Variante sich eben die Schachallergorie darstellt - entstand das vorliegende Buch, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, am Ärztestand - einer besonderen akademischen Gruppierung mit hoher gesellschaftlicher Funktion - Problemkreis und Methode dieser in ihrer Darstellungsweise durchaus facettenreichen Traktate aufzuzeigen. 


Die Rarität der verschiedensprachigen Autoren sowie die hochinteressanten Miniaturen stellen bibliophile Kostbarkeiten dar, die nachgerade ein Publizierung verlangen.   ... 


München, im März 1981       Rainer A. Müller  

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Beschreibung

Details

Antiquarischer Zugang 24.10.2017  

26.10.2017 Aufnahme Katalog Wertsteigerung

Das Werk befaßt sich mit der Entwicklung des Schachspiels und den Regeln im Mittelalter. 

Die Rolle des Jacob von Cesso9lis als wegweisender Autor der mitelalterlichen Schachliteratur

Die Arztbeschreibung aus dem Schachbuch des Jacob von Cessolis - Lateinischer Originaltext in viersprachiger Übersetzung

Erläuterung zur Arztbeschreibung des Jacob von Cessolis

Schachregeln des König Alfons X.

Anonymer Verfasser der "Moralitas de Saccario"

Die Epigonen des Jakob von Cessolis

Bibliographische Angaben

Bibliographische Angaben

Zustand TopZustand
Produktart Schachbuch
Seitenzahl 96 Seiten, großformatik, gebunden
EAN 9783521041356
ISBN 978-3-521-04135-6
Maße (Länge x Breite) 25.5 x 22.3 cm
Gewicht in g 488
Sprache Deutsch
Autor/en Rainer A. Müller
Herausgegeben 1981
Verlag Bayer AG in Zusammenarbeit mit Verlag Karl Thiemig, München
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