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  1. Savelly Tartakower, Das neuromantische Schach Schachmethodik
    39,00 €
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    Evtl. noch 1x zu diesem Preis verfügbar

    Reprint der Ausgaben des Berliner Schachverlag Bernhard Kagan von 1927 und 1929.

    Titel: Das neuromantische Schach

    Untertext: Der Stand der jetzigen hypermodernen Eröffnungen auf Grund der neuesten Analysen

    Untertitel: Schachmethodik

    Untertext zum Unteritel: Neue Grundlagen zur Erlernung der Mittelspielstrategie 

    Der Reprint erschien 1983 in der Tschaturanga Reihe der Edition Olms und ist vergriffen. 

    02.05.2017 Aufnahme Katalog Wertsteigerung


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  2. Savelly Tartakower, Das neuromantische Schach Schachmethodik
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    Reprint der Ausgabe des Berliner Schachverlag Bernhard Kagan von 1927 und 1929.

    Titel: Das neuromantische Schach

    Untertext: Der Stand der jetzigen hypermodernen Eröffnungen auf Grund der neuesten Analysen

    Untertitel: Schachmethodik

    Untertext zum Unteritel: Neue Grundlagen zur Erlernung der Mittelspielstrategie 

    Der Reprint erschien 1983 in der Tschaturanga Reihe der Edition Olms und ist vergriffen. 

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  3. Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 3|4  (1884-1900) Edition Olms Tschaturanga
    165,00 €
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    TopExemplar in Folie versiegelt | evtl. noch 1x zu diesem Preis

    Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 3 + 4 in einem Buch (1884-1900) Olms Tschaturanga Band 8

    Die Biographie des ersten offiziellen Weltmeisters der Schachgeschichte enthält seine sämtlichen Partien in zwei großen ReprintBänden der Edition Olms, erschienen in der Reihe Tschaturanga.  Unter Tschaturanga Band 8 werden die Bände 1/2  und hier 3/4  erfaßt.   Die Bezeichnung geht zurück auf die Ansbach-Ausgaben von C.Brügel & Sohn, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in vier Bänden erschienen ist.      

    Steinitz Biograph Ludwig Bachmann hat mit  diesen vier Bänden eine vollständige Sammlung aller der Nachwelt zugänglichen Partien des erste "Weltschachmeisters"  erfaßt. 

    Sie ist aber nicht einfach eine Partiensammlung; sie ist vielmehr die Geschichte einer völlig neuen Spielauffassung: des "wissenschaftlichen Schachstils".

    Seine Lehren vom Stellungsspiel, die Kenner als tiefsinnig bezeichnen, sind die heute anerkannten Maximen der Schachstrategie.  Steinitz Spiel auf schwache Punkte des Gegners, seine eigenwillige Verteidigungskunst und der manchmal fast störrische Einsatz seines Königs als Angriffsfigur im Mittelspiel gingen in die Geschichte ein.

    Auch dieses zweite Werk mit seinen Bänden drei und vier ist  vom ersten Kapitel an spannend und zugleich inspirierend.   

    Band 3 befaßt sich mit der Zeit, in der Steinitz als amtierender Schachweltmeister sich noch erfolgreich behauptet gegen alte Rivalen wie Zukertort und neue wie Tschigorin und Gunsberg.   In diesen Jahren von 1884 bis 1893 entfaltete Steintz auch seine theoretischen Ansätze in vielen literarischen Beiträgen.   Diese Grundsätze wurden später "moderne Spielweise" genannt.  

    Auch der weitere vierte Band der Ansbachausgabe trägt die Titelunterschrift  "Ein Lebenbild des ersten Weltschachmeisters dargestellt in einer vollständigen Sammlung seiner Pertien."  Dieser Abschnitt behandelt seine letzten Lebensjahre 1894 bis 1900.    

    Besonders interessant sind seine hoffnungsvollen Vorbereitungen auf den Lasker-WM-Kampf mit einer längeren Kneippkur in Bad Wörrishofen und die für ihn dramatische Entwicklung seines Revanchekampfes gegen Lasker.  

    Für Steinitz besonders entmutigend war die 6. Partie des Weltmeisterschaftskampfes.   Er braucht 60 Minuten für  den 46., 47 und 48. Zug und überschreitet die Bedenkzeit.  Lasker verzichtet auf den Gewinn durch Zeitüberschreitung und  erklärt sich bereit, die Partie auszuspielen.   Schon nach zehn weiteren Zügen muß Steinitz sich geschlagen geben.  

    Steinitz wurde nach dieser Niederlage seelisch krank und in die Morosowsche Klink überführt. Was er selbst von seinem Zustand hielt, hat Biograph Bachmann mit seinem Brief an einen befreundeten Wiener Arzt  für die Nachwelt festgehalten. Steinitz schreibt aus der psychiatrischen Klinik  (Text gekürzt):

    "Mein bester Karl!  Wahrscheinlich weisst Du schon aus den Zeitungen genug, um durch die obige Adresse nicht überrascht zu sein.  Wie es kam, ist zu weitläufig zu erklären und w i e  a l l e  N a r r e n   bilde ich mir ein, dass die Doktoren mehr verrückt sind als ich."  

    Steinitz führt als Gründe für seinen Zustand einen Sonnenstich an.  Er litt an Überreiztheit und Schlaflosigkeit insbesodere während und nach aufregenden Wettkämpfen.  Der Tod seiner Frau und das Attentat seines Dieners auf ihn in Amerika, haben sich ungünstig auf seinen Gesundheitszustand ausgewirkt.    

    Wie sehr Steinitz unter seiner Niederlage gegen Lasker litt, erkennt die Nachwelt an seinem Brief 1896 an die Zeitung Sun in Neuyork:

    "Warum wurde ich so jämmerlich geschlagen? In erser Linie, weil Lasker der grösste Spieler ist, den ich je getroffen habe, vielleicht der grösste, der je gelebt hat." Weiter führt er seine Probleme auf zu wenig verfügbares kaltes Wasser und zu wenig frische Luft in Moskau zurück.  "Lasker pflegte sich durch Spaziergänge zu helfen, " so Steinitz, "während ich wegen meines Knieleidens, das sich verschlimmerte, ans Zimmer gefesselt war." 

    Steinitz hatte damals den Wahn, zu telephonieren ohne Leitung und Apparat, nur mit dem Willen.  Sein tragisches Schicksal beschreibt Bachmann auf Seite 211 des 4. Bandes:    

    Die Sekretärin, der schon seine kalten Waschungen im Januar nicht geheuer schienen, fand ihn öfters auf die Antwort durch das unsichtbare Telephon lauschend und als er nun gar zum Fenster hinaus sprach und sang und eine Antwort erwartete, ging sie zum amerikanischen Konsul und beriet mit ihm, was zu tun sei.  

    Der Konsul fand es für richtig, dass die Sekretärin Steinitz in die Morossowsche Irrenanstalt nockte, indem sie vorgab, ewr werde dort auf seinen krankhaften Zustand von einem namhaften Professor untersucht.  

    Dort angelangt, lies man ihn trotz seines heftigen Einspruchs nicht mehr los - man müsse ihn zwei Tage  beobachten.  Le lauter er protestierte, desto mehr glaubten di erussischen Ärzte an seinen gestörten Verstand.  ... Er wurde in einem korridorartigen Krankensaal zu einem halben Dutzend Wahnsinnigen gegeben und entstetzte sich so sehr darüber, dass er spürte, wie ihn sein Denkvermögen verliess.

    Dem leidenschaftlichen Raucher wurdebn sein Zigarren entzogen. Man steckte den Kneipianer in ein warmes Bad und gab ihm nasse Tücher auf den Kopf, was ihm eine massive Erkältung eintrug.  Er wurde zunächst für einen armen Patienten gehalten, der sich nur als Steintz ausgebe. Als klar war, dass der Patient tatsächlich Steinitz war, ging man rücksichtsvoller mit ihm um.   

    Die Tragik seines Lebens fasst Bachmann auf Seite 372 von Band vier so zusammen:  

    Der Unglücksmatch von 1894 hatte es verursacht, dass ihm kein ruhiger, zufriedener Lebenmsabend beschoiede war; der arme, früh gealterte Mann konnte ersichtlich den Untergang seines Ruhmes nicht ertragen.  Der Kummer frass ihm am Herzen, bohte und hämmerte, bis endflich die überanstrengte Maschine da oben im Kopfe ihre weiteren Dienste versagte und Steinitz der einstige Schachkönig, in einem Neuyoreker Ittenhause eine Unterkunft finden musste.  Dort hat ihn denn jetzt - glücklicherweise sehr bald - der Tod ereilt und dem körperlich und seelische gebrochenen Meister die Erlösung von seinen Leiden gebracht. 

    Der Begründer der modernen Schachtheorie, von der Nachwelt als noch weit vor Morphy und Anderssen herausragendes SchachGenie seinerZeit gewürdigt starb verarmt und verbiittert als gebrochener Mann in der NewYorker Psychiatrie. 

    30.03.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung - bei Verlag lange vergriffen


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  4. Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 3 + 4  (1884-1900) Edition Olms Tschaturanga
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    Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 3 + 4 in einem Buch (1884-1900) Olms Tschaturanga Band 8

    Die Biographie des ersten offiziellen Weltmeisters der Schachgeschichte enthält seine sämtlichen Partien in zwei großen ReprintBänden der Edition Olms, erschienen in der Reihe Tschaturanga.  Unter Tschaturanga Band 8 werden die Bände 1/2  und hier 3/4  erfaßt.   Die Bezeichnung geht zurück auf die Ansbach-Ausgaben von C.Brügel & Sohn, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in vier Bänden erschienen ist.      

    Steinitz Biograph Ludwig Bachmann hat mit  diesen vier Bänden eine vollständige Sammlung aller der Nachwelt zugänglichen Partien des erste "Weltschachmeisters"  erfaßt. 

    Sie ist aber nicht einfach eine Partiensammlung; sie ist vielmehr die Geschichte einer völlig neuen Spielauffassung: des "wissenschaftlichen Schachstils".

    Seine Lehren vom Stellungsspiel, die Kenner als tiefsinnig bezeichnen, sind die heute anerkannten Maximen der Schachstrategie.  Steinitz Spiel auf schwache Punkte des Gegners, seine eigenwillige Verteidigungskunst und der manchmal fast störrische Einsatz seines Königs als Angriffsfigur im Mittelspiel gingen in die Geschichte ein.

    Auch dieses zweite Werk mit seinen Bänden drei und vier ist  vom ersten Kapitel an spannend und zugleich inspirierend.   

    Band 3 befaßt sich mit der Zeit, in der Steinitz als amtierender Schachweltmeister sich noch erfolgreich behauptet gegen alte Rivalen wie Zukertort und neue wie Tschigorin und Gunsberg.   In diesen Jahren von 1884 bis 1893 entfaltete Steintz auch seine theoretischen Ansätze in vielen literarischen Beiträgen.   Diese Grundsätze wurden später "moderne Spielweise" genannt.  

    Auch der weitere vierte Band der Ansbachausgabe trägt die Titelunterschrift  "Ein Lebenbild des ersten Weltschachmeisters dargestellt in einer vollständigen Sammlung seiner Pertien."  Dieser Abschnitt behandelt seine letzten Lebensjahre 1894 bis 1900.    

    Besonders interessant sind seine hoffnungsvollen Vorbereitungen auf den Lasker-WM-Kampf mit einer längeren Kneippkur in Bad Wörrishofen und die für ihn dramatische Entwicklung seines Revanchekampfes gegen Lasker.  

    Für Steinitz besonders entmutigend war die 6. Partie des Weltmeisterschaftskampfes.   Er braucht 60 Minuten für  den 46., 47 und 48. Zug und überschreitet die Bedenkzeit.  Lasker verzichtet auf den Gewinn durch Zeitüberschreitung und  erklärt sich bereit, die Partie auszuspielen.   Schon nach zehn weiteren Zügen muß Steinitz sich geschlagen geben.  

    Steinitz wurde nach dieser Niederlage seelisch krank und in die Morosowsche Klink überführt. Was er selbst von seinem Zustand hielt, hat Biograph Bachmann mit seinem Brief an einen befreundeten Wiener Arzt  für die Nachwelt festgehalten. Steinitz schreibt aus der psychiatrischen Klinik  (Text gekürzt):

    "Mein bester Karl!  Wahrscheinlich weisst Du schon aus den Zeitungen genug, um durch die obige Adresse nicht überrascht zu sein.  Wie es kam, ist zu weitläufig zu erklären und w i e  a l l e  N a r r e n   bilde ich mir ein, dass die Doktoren mehr verrückt sind als ich."  

    Steinitz führt als Gründe für seinen Zustand einen Sonnenstich an.  Er litt an Überreiztheit und Schlaflosigkeit insbesodere während und nach aufregenden Wettkämpfen.  Der Tod seiner Frau und das Attentat seines Dieners auf ihn in Amerika, haben sich ungünstig auf seinen Gesundheitszustand ausgewirkt.    

    Wie sehr Steinitz unter seiner Niederlage gegen Lasker litt, erkennt die Nachwelt an seinem Brief 1896 an die Zeitung Sun in Neuyork:

    "Warum wurde ich so jämmerlich geschlagen? In erser Linie, weil Lasker der grösste Spieler ist, den ich je getroffen habe, vielleicht der grösste, der je gelebt hat." Weiter führt er seine Probleme auf zu wenig verfügbares kaltes Wasser und zu wenig frische Luft in Moskau zurück.  "Lasker pflegte sich durch Spaziergänge zu helfen, " so Steinitz, "während ich wegen meines Knieleidens, das sich verschlimmerte, ans Zimmer gefesselt war." 

    Steinitz hatte damals den Wahn, zu telephonieren ohne Leitung und Apparat, nur mit dem Willen.  Sein tragisches Schicksal beschreibt Bachmann auf Seite 211 des 4. Bandes:    

    Die Sekretärin, der schon seine kalten Waschungen im Januar nicht geheuer schienen, fand ihn öfters auf die Antwort durch das unsichtbare Telephon lauschend und als er nun gar zum Fenster hinaus sprach und sang und eine Antwort erwartete, ging sie zum amerikanischen Konsul und beriet mit ihm, was zu tun sei.  

    Der Konsul fand es für richtig, dass die Sekretärin Steinitz in die Morossowsche Irrenanstalt nockte, indem sie vorgab, ewr werde dort auf seinen krankhaften Zustand von einem namhaften Professor untersucht.  

    Dort angelangt, lies man ihn trotz seines heftigen Einspruchs nicht mehr los - man müsse ihn zwei Tage  beobachten.  Le lauter er protestierte, desto mehr glaubten di erussischen Ärzte an seinen gestörten Verstand.  ... Er wurde in einem korridorartigen Krankensaal zu einem halben Dutzend Wahnsinnigen gegeben und entstetzte sich so sehr darüber, dass er spürte, wie ihn sein Denkvermögen verliess.

    Dem leidenschaftlichen Raucher wurdebn sein Zigarren entzogen. Man steckte den Kneipianer in ein warmes Bad und gab ihm nasse Tücher auf den Kopf, was ihm eine massive Erkältung eintrug.  Er wurde zunächst für einen armen Patienten gehalten, der sich nur als Steintz ausgebe. Als klar war, dass der Patient tatsächlich Steinitz war, ging man rücksichtsvoller mit ihm um.   

    Die Tragik seines Lebens fasst Bachmann auf Seite 372 von Band vier so zusammen:  

    Der Unglücksmatch von 1894 hatte es verursacht, dass ihm kein ruhiger, zufriedener Lebenmsabend beschoiede war; der arme, früh gealterte Mann konnte ersichtlich den Untergang seines Ruhmes nicht ertragen.  Der Kummer frass ihm am Herzen, bohte und hämmerte, bis endflich die überanstrengte Maschine da oben im Kopfe ihre weiteren Dienste versagte und Steinitz der einstige Schachkönig, in einem Neuyoreker Ittenhause eine Unterkunft finden musste.  Dort hat ihn denn jetzt - glücklicherweise sehr bald - der Tod ereilt und dem körperlich und seelische gebrochenen Meister die Erlösung von seinen Leiden gebracht. 

    Der Begründer der modernen Schachtheorie, von der Nachwelt als noch weit vor Morphy und Anderssen herausragendes SchachGenie seinerZeit gewürdigt starb verarmt und verbiittert als gebrochener Mann in der NewYorker Psychiatrie. 

    30.03.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung - bei Verlag lange vergriffen


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  5. Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 1|2  (1859-1883) Edition Olms Tschaturanga
    125,00 €
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    Bachmann: Schachmeister Steinitz Band 1 + 2 in einem Buch (1859-1883) Olms Tschaturanga Band 8

    Die Biographie des ersten offiziellen Weltmeisters der Schachgeschichte enthält seine sämtlichen Partien in zwei Bänden.

    Sie ist aber nicht einfach eine Partiensammlung; sie ist vielmehr die Geschichte einer völlig neuen Spielauffassung: des "wissenschaftlichen Schachstils".

    Seine Lehren vom Stellungsspiel, die Kenner als tiefsinnig bezeichnen, sind die heute anerkannten Maximen der Schachstrategie.

    Steinitz Spiel auf schwache Punkte des Gegners, seine eigenwillige Verteidigungskunst und der manchmal fast störrische Einsatz seines Königs als Angriffsfigur im Mittelspiel gingen in die Geschichte ein.

    Gerade ín unserer Zeit versuchen junge Talente, ihr Spiel mit dem Studium seiner Partien zu verfeinern.  Bachmanns zweibändige Ausgabe gilt als Monumentalwerk der Schachliteratur und gehört in die Handbibliothek jedes ernsthaften Schachspielers und Sammlers.  ChessCollectots haben hier eine Gelegenheit,  ein gut erhaltenes gebrauchtes Exemplar vergleichsweise günstig zu erwerben. 

    Dieses Werk ist  vom ersten Kapitel spannend und zugleich amüsant.  Die nachfolgende Anekdote ist ein erfrischend freches wie witziges Beispiel  für das Selbstbewußtsein des damals noch Jugendlichen Wilhelm Steinitz:

    Unter anderem spielte Steinitz in Wien häufig mit dem Bankier Epstein, dem er in der Regel einen Springer vorgab. An diesen Herrm knüft sich eine wahre Anekdote... .In einer  Partie traf es sich, dass Steinitz  über einen Zug länger nachdachte, als es seinem Gegner gerade angenehm war.   Epstein gab seine Ungeduld durch ein langezogenes "Nüh !" zu erkennen.  Steinitz erwiderte nichts, sondern tat seinen Zug. Bald darauf kam Epsteins Spiel in eine üble Lage und nun  war die Reihe des Nachdenkens an ihm. Steinitz wartete lange, revanchierte sich aber endlich durch ein sarkastisches Gegen-"Nüh ?!"

    Das nahm der reiche Bankier sehr krumm.  "Herr." schrie er, "wissen Sie, wer ich bin ?!" -  "O ja," entgegnete Steinitz ruhig. "Sie sind der Epstein auf der Börse, hier - bin ich Epstein!"

     

    Auszug aus dem Vorwort des Autors Ludwig Bachmann über die Entstehungsgeschichte dieses Buches (Texte gekürzt):

    Wie entstand dieses Buch?   

    Es war am 17. August 1896, als ich mit  S t e i n i t z  im Garten des Café Augusta zu Augsburg im regen Gedankenaustausch beisammen saß....  Steinitz bemerkte (zum Vorschlag einer Buchveröffentlichung)..., zu einem Memoirenwerk wäre es noch zu früh, er müsse zunächst sein Prestige wiederherstellen.  Er gab dabei der Anschauung Ausdruck, die Mißerfolge der letzten Jahre (1894 gegen Lasker, 1895 Hastings, 1896 St.Petersburg und Nürnberg) seien ausschliesslich auf sein ungünstiges körperliches Befinden zurückzuführen;  er werde nun nach Wörishofen fahren, dort die Kneipkuranwenden und dann körperlich frisch gestärkt  Lasker in einem zweiten Wettkampf zeigen, dass er noch immer der Weltmeister sei. ....

    Steinitz ermunterte Bachmann seine Memoiren zu schreiben. Er wolle im aktiven Schachwettkampf sich behaupten und nicht selbst schreiben.  

    Bachmann weiter:  Und da sich kein Berufenerer gefunden hat, so habe ich mich an das Werk gemacht, um den grossen manchmal verkannten Meister der Nachwelt in Erinnerung zu bringen.   Steinitz bildet, so Bachmann, einen wichtigen Teil in der Geschichte des Schachspiels. Steinitz war es, der eine ganz neue Methode, die sogenannte moderne Spielweise.  ... Er erfand das Gesetz des "schwachen" Punktes.  Nicht stürmischer Angriff, sondern allmähliche Schwächung und Untergrabung  war der Hauptpunkt seines neuen Lehrgangs. ...   

    In diesem ersten Bande ist davon noch wenig zu spüren. Er stand noch zu sehr im Banne des von Mprphy und Anderssen bevorzugten lebhaften Figurenspiels.

    Es gelang ihm aber auch in der Folge nicht, den gefundenen neuen Stil selbst zu vervollkommnen, dies war vielmehr erst seinen Nachfolgern Pillsbury, Dr. Tarrasch, Lasker, Schlechter vorbehalten.  

    Nichtsdestoweniger bildet aber sein Auftreten einen so wichtigen Marktstein in der Entwicklung des Spiels, dass seine Partien es verdienen, als ein Spiegelbild der 40jährigen Epoche von 1860 - 1900 erhalten zu bleiben. ...

    Ich habe mich bemüht eine möglichst vollständige Sammlung zu veranstalten, wobei ich die äusserst dankenswerte Unterstützung des bekannten amerikanischen Schachfreundes John D. White in Cleveland, des Besitzers einer einzigartigen Schachbibliothek fand. 

    30.03.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung - bei Verlag lange vergriffen

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  6. Moses Hirschel, Das Schach des Herrn Gioachino Greco Calabrois und die Schachspiel-Geheimnisse des Arabers Philipp Stamma. Darstellungen
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    Das Schach des Herrn Gioachino Greco Calabrois und die Schachspiel-Geheimnisse des Arabers Philipp Stamma. 

    Mit einem Vorowrt von Klaus Lindörfer. 

    25.02.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung

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  7. THE SECOND THIRD AND FOURTH AMERICAN CHESS CONGRESS

    Regulärer Preis: 45,00 €

    Special Price 30,00 €

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    Dies ist ein zusammenfassender Reprint über die drei Turnierbücher  CLEVELAND 1871  |  CHICAGO 1874  |  PHILADELPHIA 1876

    Die hochwertigen Reprints der Reihe Tschaturanga der Edition Olms sind begehrte Sammlerobjekte.

    NEUE Exemplare in neuwertigem Erhaltungszustand mit intaktem Schutzumschlag haben beste Aussichten auf  weitere Wertsteigerung.

    14.02.2017 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung

    14.02.2017 € 45,00 EuroChess Zustand "Wie neu"

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  8. Viktor Kortschnoi: Meine besten Kämpfe Band 2: Partien mit Schwarz
    25,00 €
    Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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    Band 2: Partien mit Schwarz Seit fast einem halben Jahrhundert zählt Viktor Kortschnoi zu den führenden Schachspielern der Welt. Seine Spielweise ist nach wie vor gefürchtet, und für viele Schachfreunde ist Viktor Kortschnoi Vorbild. Diese neue Partiensammlung präsentiert Höhepunkte und Krisensituationen quer durch seine beeindruckende Karriere, inklusive der beiden Weltmeisterschaftsmatchs gegen Anatoli Karpow und der zahllose Erfolge in Turnieren, Einzel- und Mannschaftswettkämpfen.
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  9. Edition Olms:  Aaron Alexandre, Praktische Sammlung Schachspiel-Problem  - Top Gebrauchtexemplar -
    59,50 €
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    1979 von Viktor Kortschnoi und Klaus Lindörfer herausgegeben. Band 4 der Reihe Tschaturanga hat das Thema Problemschach. Der exakte Titel lautet: Aaron Alexandre, Praktische Sammlung bester und höchst interessanter Schachspiel-Probleme durch mehr als zweitausend Beispiele anschaulich gemacht.

    Reihe Tschaturanga, Band 4

    27.07.2014 Aufnahme in Katalog Wertsteigerung

    Die hochwertigen Reprintpublikationen der Tschaturange-Reihe haben mit intakten Schutzumschlägen das bessere Wertsteigerungspotential. Häufig sind die empfindlichen Schutzumschläge beschädigt oder komlett nicht mehr vorhanden. 

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  10. Amos Burn A Chess Biography  von Richard Forster mit einem Vorwort von Victor Kortschnoi
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    This definitive work on the Englishman Amos Burn assembles and analyzes all extant games and provides a thorough biography of the famous chess master of the 19th and early 20th centuries. It chronicles in exceptional detail the broader picture of chess development throughout that era. Active for a long time, Burn was a fighting player who relished tactical battles against his more romantic rivals but was also one of the world’s best defensive players.Burn’s life is painstakingly traced from his birth in 1848 to his death of a stroke at age 76. Extensive quotations of notes by Burn and his peers accompany accounts of the great international tournaments in which he took part. Where necessary, old analysis is corrected and supplemented. Meticulous research has been undertaken in newspapers and periodicals from numerous countries, and many forgotten games have been unearthed. The book features approximately 800 games played by Burn, almost all of them annotated, 859 chess diagrams, and 209 photographs. There are three appendices, notes, bibliography, and indices of openings, annotators, games, players, and general subjects. Erfahren Sie mehr

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